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<pre>Im ersten Liga-Derby seit Januar 1963 und dem ersten Zweitliga-Spiel seiner Geschichte musste sich die HSV den Kielern völlig überraschend mit 0:3 geschlagen geben.  <p> Montag, 1Dezember 2015 um 20:15 Uhr – Zweite Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p>  Mit Quaner (Aalen) und dem für die Rekordsumme von 900.000 Euro bei den Münchner Löwen abgeworbenen Bobby Wood wurden zwei Spieler an die Spree gelockt, die ganz unterschiedliche Stürmertypen repräsentieren. <p> Die Berliner hingegen können voller Selbstvertrauen in die Partie gehen. Nach dem 3:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld schnuppert das Team von Jens Keller unmittelbar an den Aufstiegsplätzen und hat sich als erster Verfolger des Spitzentrios etabliert. <p>  In den vergangenen sechs Partien erzielte Braunschweig immerhin insgesamt 12 Treffer. Allerdings waren sie auch in der Defensive immer für den einen oder anderen Fehler gut. In jedem ihrer letzten zehn Auftritte kassierte die Mannschaft von Torsten Lieberknecht mindestens ein Gegentor.  </pre>


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<pre>„Vor zwei Wochen waren wir tot, jetzt leben wir wieder“, bilanzierte Daniel Bierofka am vergangenen Freitag mit sichtlich erleichterter Miene. Kein Wunder, soeben hatte er als Interimscoach der abstiegsbedrohten Münchener Löwen den zweiten Sieg in Serie gelandet.  <p> Bei ihren bislang zehn Auswärtspartien konnten sie nur beim 1:1 in Düsseldorf punkten. Alle anderen neun Auswärtsbegegnungen gingen verloren. Nun nehmen sie gegen fürth einen neuen Anlauf für den ersten Sieg in der Fremde.  <p>  Ganz anders ist Stimmung derzeit bei Eintracht Braunschweig. Nach einem mäßigen Start mit nur einem Zähler aus den ersten drei Saisonspielen hat sich Braunschweig in den vergangenen Wochen deutlich gesteigert. Die Niedersachsen sind zuletzt nicht nur vier Mal in Folge ungeschlagen geblieben, sie erhielten dabei auch kein Gegentor. <p> Sowohl der FC St. Pauli als auch der Karlsruher SC blieben zuletzt ohne Gegentor. Allerdings mussten sich die Hamburger mit einer Nullnummer in Bielefeld begnügen und verpassten damit die Rückkehr auf den Aufstiegsrelegations-Platz. <p>  Nach dem 2:0-Erfolg gegen den SV Sandhausen am vorigen Wochenende sollen erstmals seit Anfang Oktober wieder zwei „Dreier“ in Folge gelingen.  </pre> 


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<pre> Damit konnten die Rheinländer dank der besseren Tordifferenz gegenüber dem SC Paderborn den Abstiegsrelegationsplatz verlassen. Der Weg aus dem Tabellenkeller mit nur einer Niederlage in den vergangenen vier Partien soll mit einem weiteren Sieg gegen Braunschweig fortgesetzt werden.  <p> Gegen die Heidenheimer muss der Coach auf Pascal Stenzel verzichten. Der Abwehrspieler kassierte zuletzt in Paderborn die Gelb-Rote Karte und fällt damit für ein Spiel aus.  <p>  Mit nur 24 erzielten Treffern verfügt das Team von Norbert Meier allerdings nach dem nunmehrigen Gegner wie gehabt über den harmlosesten Angriff der Liga und konnte in den letzten sechs Spielen nur magere zwei Tore erzielen. <p>  Nach dem knappen 3:2-Heimsieg über Fortuna Düsseldorf dürften den Münchener Löwen gleich mehrere Steine vom Herzen gefallen sein. <p>  Zuletzt verspielte die SpVgg beim 2:2 beim VfL Bochum durch ein Gegentor in der Nachspielzeit einen Sieg. Bei Spielen mit fürther Beteiligung sind fast immer Tore garantiert – auf beiden Seiten. In den letzten sieben Begegnungen hat das Team von Stefan Ruthenbeck jeweils mindestens einen Treffer erzielt.  </pre>


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<pre> Deutlich ermutigender für die Spieler von Markus Kauczinski dürfte wohl ein Blick in die Geschichtsbücher sein.  <p> Leichtfertige Ballverluste bzw. Fehler ermöglichten es den Gegner, zu billigen Toren zu kommen. „Wir kassieren zu leichte Tore“, ärgerte sich MSV-Kapitän Gerrit Nauber nach der Partie.   <p> Dies wiederum dürfte die Münchener insbesondere im Hinblick auf den kommenden Liga-Spieltag zuversichtlich stimmen. <p>  Die von dem nunmehr verantwortlichen Ilija Gruew in sechs Partien eroberten sechs Zähler erwiesen sich als viel zu dünn, um die große Schuld des ersten Saisondrittels zu tilgen: Mit satten acht Punkten ist das rettende Ufer inzwischen sogar in noch weitere Ferne gerückt.  <p> Beim jüngsten Debüt von Interimstrainer Lukas Kwasniok schafften die Karlsruher immerhin einen Achtungserfolg. Schließlich erkämpften sie sich beim starken Aufsteiger SG Dynamo Dresden ein 0:0. Der große Befreiungsschlag im Abstiegskampf blieb allerdings auch unter dem neuen Coach aus.  </pre>


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<pre> Stürmer Kacper Przybylko, der hinterher von einem „Scheißspiel“ sprach, machte für die Niederlage ebenfalls andere Gründe verantwortlich: „Wir haben keinen Zugriff in der Defensive bekommen, nach vorne auch nichts zustande bekommen. Einige Situationen hätten wir cleverer lösen müssen, das haben wir nicht gemacht und deswegen hochverdient hier verloren.“  <p> Auch wenn sie nun bereits seit elf Spielen ungeschlagen sind, müssen die Bochumer in den nächsten Wochen einen großen Neun-Punkte-Rückstand auf den Aufstiegs-Relegationsplatz aufholen, um die Rückkehr in die Bundesliga tatsächlich wieder ins Visier nehmen zu können.  <p>  Möglich machen soll das zum einen der neue Trainer Tayfun Korkut, der somit bei seiner FCK-Premiere gleich seinen Ex-Klub empfängt. 2014 rettete er Hannover vor dem Abstieg aus der Bundesliga, doch in der Folge-Saison wurde er aber nach 13 sieglosen Spielen im Frühjahr 2015 entlassen. <p>  Trainer Torsten Fröling gibt zwar zu, dass er weitere Verstärkungen definitiv begrüßen würde, will jener Truppe, die in der erfolgreichen Relegation Zusammenhalt bewiesen hat, jedoch keinesfalls in den Rücken fallen:  <p> Dafür wurde die Mannschaft mit Abwehrspieler Tim Sebastian und Angreifer Jakub Sylvestr verstärkt. Sebastian, der von Spitzenreiter RB Leipzig nach Paderborn kam, soll der schwächsten Abwehr der Liga (33 Gegentore) neue Sicherheit geben. Sylvestr soll im Angriff für neuen Schwung sorgen.  </pre>


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